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Historie

Der Berliner Gehörlosen-Sportverein 1900 e.V. (ehemals Berliner Taubstummen-Schwimm-Verein - BTSV) wurde am 8. Juli 1900 gegründet. Die Neulizenzierung erfolgte am 1. November 1949. Im Jahre 1992 wurden folgende vier Vereine zu einem Sportverein zusammengeschlossen:  Berliner Taubstummen-Schwimmverein, Gehörlosen-Kegelklub 07, Berliner Sport-Club Comet 49 und Gehörlosen-Schachklub 50. Seitdem trägt der Verein den Namen  Berliner Gehörlosen-Sportverein 1900 e.V.

Fahne BGSV

Die Abteilungen mit Gründungsjahre
1900  Schwimmen (und Wasserball)
1902  Jugend
1907  Kegeln
1915  Damen
1924  Ski
1925  Leichtathletik
1949  Fußball
1950  Schach
1951  Herrenriege
1955  Tischtennis
1974  Tennis
1976  Volleyball
1983  Bowling
1990  Breitensport
1994  Basketball


Das Jahrhundert des Berliner Gehörlosensports

Das Jahrhundert des Berliner Gehörlosensports begann aber schon vorher und zwar in dem "Dreikaiserjahr" 1888, in dem der erste Berliner Gehörlosen-Sportverein (damals nannte man ihn Taubstummen-Sportverein) aus der Taufe gehoben wurde.
Der Taubstummenlehrer Albert Gutzmann, der zu den eifrigen Vorkämpfer der Leibesübungen in der Schule zählte, war der Gründer des "Berliner Taubstummen-Turnvereins Friedrich 1888", der auch der erste Gehörlosensportverein in Europa war. Dieser Turnverein erfuhr auf einem 25. Stiftungsfest 1913 seine letzte Blüte und wurde nach dem ersten Weltkrieg in "Taubstummen-Verein für Leibesübungen Berlin 1888" (TVfLB) umbenannt. Der Berliner Taubstummen-Fußball-Club von 1912 fand dort bis 1926 als Fußballabteilung seine vorläufige Bleibe. Nach 1933 verschwand der TVfLB völlig von der Bildfläche und tauchte nicht mehr auf. Nur das alte Vereinsbanner wurde nach den Wirren des 2. Weltkriegs gerettet und hängt heute im Archiv-Raum des Berliner Gehörlosen-Kulturzentrums.

In den folgenden Jahren wurden weitere Gehörlosensportvereine gegründet:
Berliner Taubstummen-Turnverein "Herz" gegr. 1894 und "Berliner Taubstummen-Radfahrer Vereinigung 1896", die beiden aber nicht lange bestehen konnten, und "Berliner Taubstummen-Fußball-Club 1912" der nach jahrzehntelanger Bedeutungslosigkeit erst 1949 im Nachfolgeverein "Berliner Sport-Club COMET 1949" endlich zu verdienten Meisterehren kam. Von allen Berliner Gehörlosensportvereinen erwies sich der zu Jahreswende gegründete "Berliner Taubstummen-Schwimm-Verein 1900" als leistungsstarker und umso erfolgreicher Bruderverein, der alles bis heute überstand und jetzt in vielen Abteilungen weiterlebt. Nach der glücklichen deutschen Wiedervereinigung 1989 schlossen sich die vier Berliner Gehörlosen-Sportvereine zu einem gesamten Großverein zusammen, dem auch alle Ostberliner gehörlosen Sportfreundinnen (die früher in der DDR in verschiedenen hörenden Vereinen Mitglied waren) sich anschlossen.

Um die Genehmigungsbarriere beim Amtsgericht zu überwinden, stellte der BTSV 1900 seinen Vereinsnamen dem neu gegründeten Berliner Gehörlosen-Großverein zur Verfügung, der ab 1991 mit einer kleinen Namensänderung fortan "Berliner Gehörlosen-Sport-Verein 1900" hieß.
Gleichzeitig wurde der BTSV 1900 als Schwimmabteilung in den Großverein eingliedert. Die anderen angeschlossenen Vereine: "Berliner Sport-Club COMET 1949", "Berliner Gehörlosen-Schachclub" und "Berliner Gehörlosen-Kegelclub 1907" wurden unter Beibehaltung ihrer alten Vereinsnamen in Abteilungen aufgenommen, und feiern zusammen "Das Jahrhundert des Berliner Gehörlosensports".


 

(c) Berliner Gehörlosen-Sport-Verein 1900 e.V.
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